ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

1. Provision

Der Käufer hat eine Provision von 7,14% des Kaufpreises (soweit nicht anders im Exposé verzeichnet) inkl. der zurzeit geltenden 19 % Mehrwertsteuer an den Makler für den Nachweis/die Vermittlung des Kaufobjektes oder eines Werkvertrages in Zusammenhang mit einem Objektkauf und/ oder eines share deals zu zahlen. Bei Miete von Geschäftsräumen 3 Monatskaltmieten, bei Pacht 3 Monatsanteile der Jahrespacht jeweils zuzüglich der zum Zeitpunkt der Rechnungslegung gültigen Mehrwertsteuer. Die Provision ist zahlbar und fällig bei notariellem Vertragsabschluss bzw. bei Abschluss des Miet- bzw. Pachtvertrages.

2. Weitergabeverbot und Vorkenntnis

Sämtliche Informationen einschließlich der Objektnachweise des Maklers sind ausschließlich für den Empfänger bestimmt. Diesem ist es ausdrücklich untersagt, die Objektnachweise und Objektinformationen ohne ausdrückliche Zustimmung des Maklers, die zuvor schriftlich erteilt werden muss, an Dritte, auch Vollmacht- oder Auftraggeber des Empfängers weiter zu geben. Verstößt der Empfänger gegen diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder andere Personen, an die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Empfänger verpflichtet, dem Makler die vereinbarte Provision in voller Höhe zu entrichten.
Soweit Vorkenntnis vom Objekt vorhanden ist, sollte dieses der Maklerfirma innerhalb von drei Tagen mitgeteilt werden, um wirksam zu sein. Eine verpasste Meldung schließt die Vorkenntnis aus.

3. Doppeltätigkeit

Der Makler darf sowohl für den Verkäufer/ Vermieter als auch für den Käufer/ Mieter tätig werden.

4. Objektangaben

Der Makler weist darauf hin, dass die von ihm weitergegebenen Objektinformationen vom Verkäufer/ Vermieter bzw. von einem vom Verkäufer/Vermieter beauftragten Dritten stammen und von ihm, dem Makler, auf ihre Richtigkeit nicht überprüft worden sind. Wir sind bemüht, uns über Objekte und Vertragspartner möglichst vollständige und richtige Angaben zu beschaffen. Es ist Sache des Kunden, diese Angaben auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Der Makler, der diese Informationen nur weitergibt, übernimmt für die Richtigkeit keinerlei Haftung. Unsere Nachweise sind freibleibend; Zwischenverkauf / Zwischenvermietung bleibt vorbehalten.

5. Haftungsbegrenzung

Die Haftung des Maklers wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt, soweit der Kunde durch das Verhalten des Maklers keinen Körperschaden erleidet oder sein Leben verliert.

6. Verjährung

Die Verjährungsfrist für alle Schadenersatzansprüche des Kunden gegen den Makler beträgt 2 Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die die Schadenersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Makler zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.

7. Gerichtsstand

Sind Makler und Kunde Vollkaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuchs, so ist als Erfüllungsort für alle aus dem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und als Gerichtsstand der Firmensitz des Maklers vereinbart.

8. Wertersatz bei Widerrufserklärung

Macht der Kunde vom Widerrufsrecht gebrauch, sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurück zu gewähren und ggf. gezogener Nutzen (Adressdaten, Kontaktinformationen) herauszugeben. Können die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z. B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewährt bzw. herausgeben werden, muss ein Wertersatz geleistet werden. Dieser Wertersatz entspricht, sofern das Objekt durch die durch uns empfangene Leistung erworben wird, der Höhe des im entsprechenden Exposés ausgeschriebenen Provisionssatzes. Dies kann auch dazu führen, dass die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllt werden müssen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden.

9. Salvatorische Klausel

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmung hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber wirksam. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.